• Ruhrseele

Kleingarten-Fortschritte - Mühsam ernährt sich der Gartenzwerg

Langsam aber sicher geht es voran in unserem kleinen Schrebergarten. Kleingärtner sind im Allgemeinen scheinbar sehr freundliche und offene Menschen. Kontakte knüpfen sich in der direkten Nachbarschaft wie von selbst und von Werkzeugen über Grünschnittsäcke bis hin zu Pferdemist haben wir in den ersten Tagen direkt alles angeboten bekommen. Das freut uns und bestärkt uns darin, dass der Garten eine gute Entscheidung war!



Nach allem, was wir bisher gehört haben, stand unsere Parzelle vor unserem Einzug etwa fünf Jahre leer. Fünf Jahre, in denen die Natur sich viel von der kultivierten Fläche unserer Vorgänger zurückgeholt hat. Dementsprechend viel Arbeit haben wir aktuell damit, erst einmal einen gewissen Grund in die ganze Sache zu bringen, um uns dann im Anschluss überlegen zu können, wie wir den Garten denn nun zu unserem Garten machen. Glücklicherweise haben wir nicht nur sehr hilfsbereite Nachbarn, sondern auch tolle Freunde, die uns bei der ganzen Sache unterstützen. Dafür sind wir echt dankbar!



Tja, was hat sich denn nun getan bisher? Von einem der Apfelbäume mussten wir uns trennen. Er war krank und hat kaum noch getragen. Also haben wir ihn entfernt. Der Verlust war ehrlich gesagt nicht ganz so groß, da wir nun statt sieben eben "nur noch" sechs Apfelbäume im Garten haben. Stattdessen haben wir uns einen kleinen Pflaumenbaum angeschafft sowie einen Heidelbeerstrauch. Damit haben wir wieder die Anzahl an Obstbäumen, die man laut Gartenordnung haben soll und gleichzeitig etwas mehr Abwechslung. Viel Zeit ging auch für das Unkraut jäten auf den Wegen drauf. Beim mähen des Rasens stellte sich heraus, dass er völlig vermoost war. Auch hier sprang ein Nachbar ein und lieh uns kurzerhand seinen Vertikutierer. Mit dessen Hilfe haben wir den Rasen dann ganz schön malträtiert. Zumindest sieht es aktuell so aus. Aber wenn es hilft... Wer schön sein will, muss eben leiden.



In der ollen Betonschale auf der Terrasse steht jetzt eine Sonnenblume, die uns noch für einige Wochen ein bisschen Farbe in den Garten bringen soll. Im Zuge der geplanten Umgestaltung der Terrasse und der Laube wird die Schale eh verschwinden. In der Zwischenzeit muss sie ja aber nicht aussehen wie ein Schandfleck.



Und tatsächlich konnten wir auch schon etwas aus dem Garten essen. Das die Apfelbäume so prächtig tragen, ist zwar ganz und gar nicht unser Verdienst, aber das hat mich nicht davon abgehalten, Apfelmuffins daraus zu machen. Und auch wenn ich nicht weiss, ob sie mit Äpfeln aus dem Supermarkt weniger lecker gewesen wären; das Gefühl, etwas selbst geerntetes zu verspeisen, ist echt toll!



In diesem Sinne: Glück auf!

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